Privatbesitz
Schloss Wiesenau

In Bad St. Leonhard im Lavanttal-Wiesenau in Kärnten, Österreich, steht Schloss Wiesenau. Dieser Renaissancebau hat eine Verbindung zu Persönlichkeiten der Aufklärung.
Geschichte+
Schloss Wiesenau wurde 1579 von Siegmund Pain, einem lokalen Gewerken, errichtet. Nach dem Aussterben seiner Linie im Jahr 1652, ging das Anwesen 1648 in den Besitz der Freiherren von Siegersdorf-Kirchheimegg über, die es bis 1778 hielten. Im Jahr 1814 erwarb Johann Soellner, der Direktor der Wolfsberger Bleiweißfabrik, das Schloss. Unter seiner Ägide entwickelte sich Wiesenau zu einem intellektuellen Zentrum, dem sogenannten „Wiesenauer Kreis“, der Verbindungen zu Immanuel Kant und Friedrich Schiller pflegte. Ein häufiger Gast war der kaiserliche Hofastronom Tobias Bürg, der sich später ganz nach Wiesenau zurückzog. Das Schloss wechselte 1847 zu den Grafen Henckel von Donnersmarck und 1923 zur Hespa-Domäne, bevor es 2007 in den Besitz der RZ Holzindustrie GmbH überging.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss-Wiesenau.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 46.9459, 14.8126