Privatbesitz
Schloss Weyer

Das Schloss Weyer, ein Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert, befindet sich im gleichnamigen Ortsteil von Gmunden in Oberösterreich. Es hat eine hakenförmige Anlage und eine freistehende Barockkapelle.
Geschichte+
Die erste Erwähnung des Gutes Weyer erfolgte im Jahr 1446 als Lehen der Herrschaft Ort. Im Jahr 1596 errichtete Abraham von Rohrbach, der das Bauerngut „am Weyer“ erworben hatte, das heutige Schloss. Nachfolgend wechselte der Besitz häufig, unter anderem an Maximilian Hackelberger von Höhenberg und Arbesbach im Jahr 1606 und an den Gmundner Bürger Leopold Pötsch im Jahr 1613. Forstmeister Hans Christoph Rottner erwarb das Schloss 1621 und konnte 1624 die adeligen Freiheiten für den Besitz wiederherstellen. 1627 ging es an Graf Adam von Herberstorff, der es Hans Christian Schmitzberger schenkte. Nach Schmitzbergers Tod verkaufte seine Witwe Weyer 1651 an Dr. jur. Georg Scharl, der es wiederum 1653 an Johann Adam Spindler von Hofegg veräußerte. Durch Heirat gelangte es später an Christoph Benedikt Hayden von Dorff. Nach weiteren Besitzerwechseln, darunter die Grafen von Saalburg und Josef Ortner, wurde es 1724 von Carl Josef von Frey, Haydens Schwiegersohn, zurückgekauft.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Weyer_Gmunden.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.9144, 13.8117