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Schloss Wertingen

Am nordwestlichen Rand der Altstadt von Wertingen liegt die Doppelschlossanlage Schloss Wertingen. Seine Erscheinung mit zwei- und dreigeschossigen Satteldachbauten, umgeben von einem tiefen, beidseitig gemauerten Graben, zeigt eine lange Geschichte.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins Jahr 1348 zurück, als der Augsburger Patrizier Johann Langenmantel zum Sparren die Herrschaft Wertingen als bayerisches Lehen erwarb. Er ließ 1354 das ursprüngliche Schloss als zweigeschossigen Satteldachbau errichten. Das Gebäude wurde mehrfach beschädigt, zuletzt im Jahr 1462. Fünf Jahre später, 1467, verkauften die Langenmantels die Herrschaft an Mang I. Marschalk von Pappenheim. Um 1500 erfuhr das Schloss eine Umgestaltung, bei der zwei Rundtürme sowie der Unterbau des südlichen Uhrenturms hinzugefügt wurden. 1654 ließ Adam Wolfgang Christoph von Pappenheim östlich des bestehenden Bauwerks einen dreigeschossigen Erweiterungsbau mit zwei Ecktürmen errichten, das sogenannte Neue Schloss. Als die männliche Linie der Pappenheimer um 1700 ausstarb, fiel das Lehen an das Kurfürstentum Bayern zurück.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.5617, 10.6797