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Schloss Werdringen

In Hagen-Vorhalle, nahe der Ruhr am Harkortsee, liegt das Schloss Werdringen, eine historische Wasserburg. Es beherbergt heute ein überregionales Museum für Ur- und Frühgeschichte und dient als Veranstaltungsort sowie Restaurant.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Anlage als Lehen der Herren von Volmestein datiert auf die Mitte des 13. Jahrhunderts, als sie zum Besitz der Kölner Erzbischöfe gehörte. Vom 13. bis 15. Jahrhundert befand sich Werdringen im Besitz der Familie Dobbe. Nach der Eroberung der Burg Volmarstein im Jahr 1324 wurde Werdringen Teil der Grafschaft Mark. Im Jahr 1449 wurde der Adelssitz während der Soester Fehde beschossen, teilweise zerstört und geplündert, was im 15. Jahrhundert zu einem Wiederaufbau als Wasserburg führte. Ende des 18. Jahrhunderts war die Anlage bereits stark beschädigt; die hölzerne Zugbrücke wurde um 1800 durch eine Steinbrücke ersetzt, und Teile der Ringmauern sowie mittelalterlicher Gebäude wurden abgerissen. Um 1830 bezog eine Linie der Grafen von der Recke von Volmerstein das Schloss.
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Lage: 51.3878, 7.4149