Privatbesitz
Schloss Weistropp

In Klipphausen-Weistropp in Sachsen befindet sich Schloss Weistropp, eine dreiflügelige Anlage mit klassizistischen Elementen. Ursprünglich als Grenzfestung konzipiert, wurde es mehrfach umgestaltet.
Geschichte+
Die Ursprünge von Weistropp liegen in einer Grenzfestung des Gaus Nisan, die zu Beginn des 13. Jahrhunderts abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wurde. Im späten Mittelalter wechselte das Anwesen durch die Hände verschiedener Adelsgeschlechter wie Miltitz, Schönburg, Karras und Rothschütz. Als altschriftsässiges Rittergut wurde es 1551 erwähnt. Im Jahr 1590 übernahm Hausmarschall Heinrich von Eckersberg den Besitz und ließ 1601 die bestehende Burg der Miltitze abreißen, um an gleicher Stelle das heutige dreiflügelige Schloss zu errichten. Im 17. Jahrhundert begründete ein Gutsherr von Güntherode die Weißtropper Linie seines Adelsgeschlechts. Eine bauliche Erweiterung erfolgte 1723, als Oberküchenmeister Adolf Freiherr von Seyffertitz einen Flügel zur Verbindung des Schlosses mit der Kirche anfügen ließ. Durch Heirat ging der Besitz 1745 an den sächsischen Abenteurer und russischen General Gottlob Heinrich von Tottleben über.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 51.0876, 13.5848