Privatbesitz
Schloss Weißhaus (Köln)

Ein historisches Wasserschloss, das Schloss Weißhaus, befindet sich in Köln und diente einst als befestigtes Anwesen vor den Toren der Stadt. Seine Geschichte ist eng mit der Benediktinerabtei St. Pantaleon verbunden, die es als Sommerresidenz nutzte.
Geschichte+
Die Ursprünge des Weißhauses reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als es erstmals urkundlich erwähnt wurde. Errichtet von den Äbten der Benediktinerabtei St. Pantaleon, fungierte es als befestigtes Haus außerhalb der Kölner Stadtmauern. Das Schloss war wiederholt von kriegerischen Auseinandersetzungen betroffen. Im Neusser Krieg des Jahres 1474 wurde es aus Sicherheitsgründen von der Stadt Köln zerstört, jedoch später wiederaufgebaut. Im Jahr 1613 oder 1619 erfolgte ein Neubau, von dem der heutige Turm noch erhalten ist. Bis zur Säkularisation war das Weißhaus der Pfarrei Kriel zugeordnet. Nach den Napoleonischen Kriegen und der Säkularisation ging das Anwesen, das zu dieser Zeit als Gut mit 300 Morgen Land beschrieben wurde, in staatlichen Besitz über.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.9181, 6.9320