Privatbesitz
Schloss Weißenbrunn

Ein barocker Landsitz, das Schloss Weißenbrunn, steht am Rande des gleichnamigen Ortsteils von Ebern im Landkreis Haßberge. Das Bauwerk ist heute in Privatbesitz.
Geschichte+
Die frühesten, jedoch nicht vollständig gesicherten Erwähnungen von Weißenbrunn reichen bis ins frühe Mittelalter zurück, mit Hinweisen auf die Jahre 804 und 1177. Der erste gesicherte urkundliche Nachweis stammt aus dem Jahr 1232, als „Wisenbrunnen“ im Besitz der Herren von Raueneck der Pfarrei Ebern zugeordnet wurde. Im Bauernkrieg von 1525 wurde der ursprüngliche Adelssitz zerstört. Später gehörte die Herrschaft den Herren von Fuchs. Das heutige Schloss wurde um 1723 von Georg Philipp von Boyneburg erbaut, nachdem er die Erlaubnis erhalten hatte, die Zentfreiheit auf den neuen Bauplatz zu übertragen. Nach finanziellen Schwierigkeiten der Boyneburgs wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer, darunter die Familien von Varell, von Hebendanz und von Oberkamp. Letztere besaßen den Herrensitz über vier Generationen als Erblehen. Im Jahr 1850 wurde das Schloss an Louis Ludloff verkauft, der es bereits 1852 an Adolf Huschke weiterveräußerte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.0782, 10.6932