Museum
Schloss Weilburg

In Hessen erhebt sich Schloss Weilburg auf einem Bergsporn über der Lahn und nimmt einen Großteil der Weilburger Altstadt ein. Die Anlage vereint Elemente der Renaissance und des Barock.
Geschichte+
Die Ursprünge des Standortes reichen bis ins Jahr 906 zurück, als hier unter den Konradinern ein „Castellum“ existierte. Im 12. Jahrhundert ging Weilburg an die nassauischen Grafen über. König Adolf von Nassau erwarb den Ort 1294 und verlieh ihm Stadtrechte. Unter Graf Johann Ernst von Nassau-Weilburg erfolgte von 1701 bis 1721 der barocke Ausbau, der das Hochschloss aus der Renaissancezeit integrierte. Nach dem Umzug der Residenz nach Kirchheimbolanden im Jahr 1741 blieb Weilburg Regierungssitz. Nach dem Verlust linksrheinischer Gebiete wurde es 1801 nochmals kurzzeitig Residenzstadt. 1890 ging das Schloss in luxemburgischen Besitz über, bevor es 1935 an den preußischen Staat verkauft wurde. Seit 1945 ist das Land Hessen Eigentümer, wobei die Fürstengruft weiterhin eine luxemburgische Exklave ist.
Vor Ort+
Heute beherbergt Schloss Weilburg ein Museum. Die Fürstengruft ist weiterhin eine luxemburgische Exklave.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.4854, 8.2612