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Schloss Weiherburg
In Innsbruck-Hötting, direkt neben dem Alpenzoo, liegt das Schloss Weiherburg, ein spätgotischer Ansitz. Seinen Namen verdankt es einem einstigen Fischweiher, der bis ins frühe 20. Jahrhundert existierte.
Geschichte+
Um 1460 wurde die Weiherburg von Christian Tänzl errichtet, dessen Familie durch den Schwazer Silberbergbau zu Reichtum gelangt war. Nach der Verlegung der landesfürstlichen Residenz nach Innsbruck im Jahr 1420 entstanden in der Umgebung der Stadt zahlreiche solcher Ansitze. Um 1480 veräußerte Tänzl die Burg an den Tiroler Landesfürsten Sigismund den Münzreichen, bevor sie 1493 in den Besitz von Kaiser Maximilian I. überging. Maximilian erhob die Weiherburg zu einem adeligen Ansitz. Im Jahr 1560 erwarb Veit Langenmantel aus Augsburg das Schloss und ließ den freskengeschmückten Langenmantel-Saal anbauen. Erzherzog Ferdinand II. erweiterte das Schloss und legte einen Tiergarten an, der als Vorläufer des heutigen Alpenzoos gilt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://schloesserrundschau.de/tirol/schloesser/weiherburg.html
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Lage: 47.2809, 11.3983