Das Schloss kann besichtigt werden
Privatbesitz
Schloss Wasserleonburg

Das Schloss Wasserleonburg erhebt sich auf einem Plateau oberhalb von Nötsch im Gailtal-Saak in Kärnten, Österreich.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins Jahr 1253 zurück, als ein Vorgängerbau östlich der heutigen Anlage als bambergisches Lehen unter dem Namen „Löwenburg“ urkundlich erwähnt wurde. Ein Erdbeben im Jahr 1348 beschädigte die Burg erheblich und führte zu einem Bergsturz am Dobratsch, der die Gail zu einem See aufstaute – ein Ereignis, das wahrscheinlich zur Namensgebung „Wasserleonburg“ beitrug. In der zweiten Hälfte des 14. und Anfang des 15. Jahrhunderts entstand ein Neubau, dessen ältester erhaltener Teil der Bergfried im Osttrakt ist. Im Jahr 1522 erwarb der Villacher Handelsherr Wilhelm Neumann die Herrschaft. Nach dem Tod seiner Mutter erbte Anna von Liechtenstein den Besitz 1572 und verwaltete ihn fünf Jahrzehnte lang.
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Lage: 46.5926, 13.6289