Schloss/BurgWarthausen

Schloss Warthausen

Schloss Warthausen

Privatbesitz

Die ursprüngliche Burg erscheint urkundlich im Jahr 1168 im Zusammenhang mit dem Verkauf an Kaiser Friedrich Barbarossa. 1339 kam sie in den Besitz des Hauses von Habsburg. 1474 brannte die Anlage nieder und wurde danach wieder aufgebaut. Reichsritter Hans Schad von Mittelbiberach (1505–1571) erhielt das Gebäude 1529 von den Habsburgern und erweiterte es zwischen 1532 und 1540 zu einem Landschloss. Es brannte 1623 während des Dreißigjährigen Krieges erneut nieder und wurde in den 1620er Jahren im Stil der Renaissance wieder aufgebaut. Seit 1696 war Schloss Warthausen im Besitz der Grafen von Stadion, bis es und die damit verbundenen erblichen Rechte 1827 an das Land Württemberg übertragen wurde. 1829 kaufte Wilhelm von Koenig zusammen mit seinem jüngeren Bruder Friedrich August Karl von Koenig (1800–1889) das Schloss. Es befand sich bis 1985 im Besitz der von Friedrich August Karl begründeten Seitenlinie der Freiherren Koenig von und zu Warthausen. In der Anlage wohnten viele bekannte Persönlichkeiten, u. a. Graf Anton Heinrich Friedrich von Stadion, Johann Philipp Stadion, Graf von Warthausen, Christoph Martin Wieland, Sophie von La Roche und Friedrich Karl von Koenig-Warthausen. Seit 1985 gehören Gebäude und Grundstück Franz Freiherr von Ulm zu Erbach.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Enslin at German Wikipedia · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0

Diese Beschreibung ist ein Auszug aus dem verlinkten Wikipedia-Artikel und stammt von dessen Autorinnen und Autoren. Sie steht wie das Original unter CC BY-SA 4.0 und darf unter denselben Bedingungen weiterverwendet werden.

Lage: 48.1318, 9.7942