Privatbesitz
Schloss Wallerstein

Schloss Wallerstein ist eine Dreiflügelanlage mit einer klar gegliederten klassizistischen Fassade. Es liegt im Markt Wallerstein im schwäbischen Landkreis Donau-Ries. Das Schloss ist im Besitz der fürstlichen Familie Oettingen-Wallerstein.
Im Herbst 1803 ernannte Fürstin Wilhelmine zu Oettingen-Wallerstein Johann Melchior Hochstatter zu ihrem Baudirektor, der die Untere Residenz mit seinen vier Gebäuden zu einem Schloss zusammenfügen sollte:
:Begonnen wurde im Frühjahr 1805 mit den beiden Gebäuden der Südseite, mit dem Grünen Haus und dem Welschen Bau. Ihre Grundrisse von unterschiedlicher Breite kann man an dem Rücksprung der Südfront westlich vom Treppenhaus noch heute ablesen… Die Zimmerfluchten der beiden oberen Stockwerke aber, deren Fenster sämtlich in den Schloßhof und damit nach Norden gehen, waren gewiß Teil des Neubaukonzepts: In einem entsprechend aufgestockten Gegenüber an der Nordseite des Hofes hätten die Zimmer der Sonne zu gelegen. Als aber der Südflügel Ende 1805 der Vollendung nahe war, kam mit dem Frieden von Preßburg das Ende des Alten Reiches, kam die Eingliederung in das Königreich Bayern… Für einen mediatisierten Fürsten aber mußte genügen, was bis dahin am Residenzschloß in Wallerstein gebaut war. So blieb der Ausbau der Residenz unvollendet.
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Lage: 48.8888, 10.4706