Privatbesitz
Schloss Walkering
Das historische Bauwerk Schloss Walkering befindet sich in Oberösterreich. Es wandelte sich von einem Adelssitz zu einem landwirtschaftlich genutzten Anwesen und bewahrt bis heute seinen privaten Charakter.
Geschichte+
Walkering wurde erstmals 1320 als Lehen der Schaunberger erwähnt, das der Herrschaft Kammer zugeordnet war. Nach der Niederlage der Schaunberger in einer Auseinandersetzung mit den Habsburgern ging Walkering in den Besitz des Landesherrn über. Herzog Albrecht III. belehnte 1380 Rüdiger Dachsenbeck mit Walkering, eine Belehnung, die Herzog Albrecht IV. im Jahr 1395 erneuerte. Im Jahr 1423 wurde Paul Walchinger als Lehensinhaber genannt. Unter der Familie Walchinger wurde die Herrschaft Walkering 1455 mit der von Viecht zusammengelegt, wobei die Gerichtsbarkeit in Viecht angesiedelt war. Dies führte dazu, dass sich spätere Besitzer oft als „von und zu Walkering auf Viecht“ bezeichneten. Das Schloss wechselte häufig den Besitzer, darunter die Familien Forster von Höhenperg, Oberdorfer zu Gaisbach, Frondorfer von Walkering zu Viecht und Wiellinger von Au. Im 19. Jahrhundert ging Walkering in bäuerlichen Besitz über und ist bis heute im Eigentum der Familie Emminger.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:V%C3%B6cklamarkt_Ehem._Schloss_Walkering.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.0165, 13.5088