Privatbesitz
Schloss Walkenstein

In der Gemeinde Walkenstein, Niederösterreich, steht Schloss Walkenstein, ein denkmalgeschütztes frühbarockes Bauwerk in Privatbesitz.
Geschichte+
Die Geschichte Walkensteins reicht bis ins Jahr 1074 zurück, als es im Besitz der Babenberger war. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts übernahmen die Kuenringer die Herrschaft, und zwischen 1265 und 1324 nannte sich eine Adelsfamilie nach dem Ort, die das Lehen vermutlich von den Kuenringern hielt. Im Jahr 1488 eroberte der böhmische Söldnerführer Jaroslav die Burg und übergab sie König Matthias Corvinus. 1645 fielen die Schweden in die Anlage ein. Seine heutige Form erhielt das Schloss zwischen 1660 und 1671 unter Johann Ehrenreich Freiherr von Sonnau und Reichersberg. Nach mehreren Besitzerwechseln ging es 1760 in den Besitz des Stifts Geras über, das es zunächst als Gutshof nutzte. Abt Adrian Lambert Zach richtete 1890 eine Kaltwasser-Kuranstalt ein, die jedoch erst 1893 nach anfänglichen Genehmigungsproblemen ihren Betrieb aufnehmen konnte. Die Kuranstalt, die ursprünglich 30 Zimmer bot und später auf 40 erweitert wurde, musste 1914 vorübergehend schließen und diente dem Militär als Erholungsheim. 1939 wurde sie endgültig geschlossen. Während der Besatzungszeit nach dem Zweiten Weltkrieg erlitt das Schloss Schäden durch sowjetische Truppen, wurde aber später wieder instand gesetzt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:GuentherZ_2011-10-01_0175_Walkenstein_Schloss.jpg
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Lage: 48.7154, 15.7285