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Schloss Waldeck

Eine schlossartige Burganlage aus dem 12. Jahrhundert, Schloss Waldeck, steht im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Hessen. Gelegen im nördlichen Teil des Naturparks Kellerwald-Edersee, bietet es von seinem felsigen Standort über dem Nordufer des Edersees Ausblicke.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Anlage erfolgte im Jahr 1120. Durch die Heirat von Graf Widekind I. von Schwalenberg mit Lutrud von Itter und seines Sohnes Volkwin mit Luitgard, der Tochter des Grafen Poppo I. von Ziegenhain, ging die Burg in den Besitz der Schwalenberger über. Ab 1180 benannte sich ein Zweig dieser Familie nach der Burg. Bis 1655 diente das Schloss als Residenz der Grafen von Waldeck, bevor diese nach Arolsen umsiedelten. Anschließend wurde die Anlage vielfältig genutzt: zunächst als Festung und Sitz eines Schlosskommandanten, später als Kaserne und von 1734 bis 1868 als Zuchthaus und Frauengefängnis. Seit 1920 ist Schloss Waldeck Teil der Waldeckischen Domanialverwaltung und somit öffentliches Eigentum.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.2038, 9.0558