Weingut
Schloss Wackerbarth
Das Barockschloss Wackerbarth, auch bekannt als Wackerbarths Ruh', liegt in Radebeul-Niederlößnitz. Es dient heute als Sitz des Sächsischen Staatsweingutes.
Geschichte+
Das Anwesen wurde zwischen 1727 und 1730 im Auftrag des Generalfeldmarschalls und Reichsgrafen August Christoph von Wackerbarth als Alterssitz erbaut. Johann Christoph Knöffel, der Landesbaumeister, zeichnete für den Entwurf verantwortlich, während Matthäus Daniel Pöppelmann und Französische Gärten das achteckige Belvedere und die Gartenanlagen gestalteten. Nach Wackerbarths Tod im Jahr 1734 erbte sein Stiefsohn, Graf Joseph Anton Gabaleon von Wackerbarth-Salmour, das Schloss. Später wechselte es mehrfach den Besitzer, darunter der Dresdner Bankier Christian Friedrich von Gregory. Im frühen 19. Jahrhundert erwarb ein Urgroßneffe des Erbauers, Raugraf August Josef Ludwig von Wackerbarth, das Anwesen erneut. Zwischenzeitlich diente es als Erziehungsanstalt für Knaben und später als Heilanstalt für Geisteskranke. Im Jahr 1875 wurde das Schloss im Stil der italienischen Renaissance umgestaltet. Nach weiteren Besitzerwechseln und Umbauten, darunter eine Rebarockisierung nach den Plänen Knöffels, ging der Besitz 1931 an die Sächsische Staatsbank und 1933 an die Dresdner Bank.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.1143, 13.6183