Schloss/BurgOelsnitz/Vogtl. - Voigtsberg

Schloss Voigtsberg

Schloss Voigtsberg

Museum

Im Ortsteil Voigtsberg der Großen Kreisstadt Oelsnitz im Vogtland steht Schloss Voigtsberg, eine Höhenburg, die heute ein Museum beherbergt.

Geschichte+

Die Ursprünge von Schloss Voigtsberg reichen weit zurück, mit Vermutungen über erste Bauteile um 1200. Zwischen 1232 und 1249 erfolgte der nachweisliche Ausbau durch die Vögte von Straßberg und Eberhard de Voitesberk. Zu dieser Zeit bestand die Anlage aus einem Bergfried, einem Palas, einer Wehrmauer und einem Graben. Nach 1300 erweiterte Vogt Heinrich III. die Burg um Rundtürme und die Georgskapelle. Im Jahr 1320 endete die Herrschaft der Vögte Straßberg, und 1327 ging die Burg an die Vögte von Plauen über. 1356 fiel sie an die Wettiner, die Markgrafen von Meißen, unter deren Ägide der Ostflügel angebaut und die Georgskapelle integriert wurde. Ab 1378 diente die Burg als Sitz eines kurfürstlichen Amtes. Während der wettinischen Herrschaft wurde die Verteidigungsanlage durch fünf Bastionen und einen Zwinger verstärkt. Im Jahr 1505 kam der Westflügel hinzu. Im Dreißigjährigen Krieg erlitt die Burg schwere Schäden: 1632 wurde sie geplündert und 1633 in Brand gesteckt. Der anschließende Umbau zur Schlossanlage nach 1633 führte zu erheblichen Veränderungen der ursprünglichen Bausubstanz. Ab 1647 beherbergte das Schloss den Bergamtssitz. Bis 1855 diente es als Amtssitz, bevor es in eine Strafanstalt umgewandelt wurde, zunächst als Arbeitshaus für Männer und ab 1874 als Frauengefängnis.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.4224, 12.1833