Privatbesitz
Schloss Vöstenhof

In der Ortschaft Vöstenhof in Niederösterreich steht das Schloss Vöstenhof, ein Renaissancebauwerk. Ursprünglich eine mittelalterliche Feste, wurde es zu einem Schloss umgestaltet und befindet sich heute in Privatbesitz.
Geschichte+
Die Ursprünge von Vöstenhof reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als dort vermutlich eine Befestigungsanlage errichtet wurde. Im Jahr 1381 veräußerte Albero Stuchs von Trautmannsdorf die Anlage an Herzog Albrecht III. Kurz darauf, 1387, ging die Herrschaft an Johann von Liechtenstein über, wurde jedoch bald wieder direkt von landesfürstlichen Verwaltern geführt. Ab 1483 belehnte man Martin Neidegger mit Vöstenhof, das bis 1592 im Besitz seiner Familie blieb und in dieser Zeit als „Hoff zu Neydeckh“ bekannt war. Im Jahr 1592 erwarb Hieronymus Wurmbrandt, Erbküchenmeister der Steiermark, die Burg für 13.000 Gulden und ließ sie fünf Jahre später, 1597, zu einem Renaissanceschloss umbauen. Von 1621 bis 1912 befand sich das Schloss im Besitz der Grafen Hoyos, die es im 19. Jahrhundert verfallen ließen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:SchlossV%C3%B6stenhof.jpg
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Lage: 47.7171, 15.9816