Privatbesitz
Schloss Vörden

Im Jahre 1124 wurde ein Thiederic de Vordei (Dietrich von Vörden) als Gutsherr in Vörden ersterwähnt. Im Jahre 1319 beginnt das benachbarte Kloster Marienmünster den Stadtausbau, welcher den Protest des Bischofs Dietrich II. von Itter hervorruft. Die Stadt, die auf einer Anhöhe liegt, wird durch eine Burg, eine Stadtmauer und einen umgebenden Wall geschützt. Es gibt zwei Stadttore. In der Stadt wird ein Mönchshof gebaut. Zwei Jahre später kommt es zur Einigung mit dem neuen Bischof Bernard V. zu Lippe. Im Jahre 1324 ist der Stadtausbau vollendet und die Stadt, zusammen mit dem Gogericht und der Burg, werden von dem Abt als Castrum et oppidum to dem Vorde an den Bischof Bernhard V. übergeben. Dadurch kam die Stadt unter den Schutz des Paderborner Fürstbistums. Der Grund des Stadtausbaus waren Fehden zu Beginn des 14. Jahrhunderts. Vörden wurde so eine nördliche Grenzstadt des Hochstifts. Ab 1339 wird die Burg, Stadt, den Zehnten an unterschiedliche Geldgeber verpfändet.
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