Privatbesitz
Schloss Untergröningen

Schloss Untergröningen, ein Barockschloss, gehört heute zur Gemeinde Abtsgmünd und liegt auf einem Bergsporn der Frickenhofer Höhe in Baden-Württemberg.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Untergröningen reichen bis ins Jahr 1351 zurück, als eine Vorgängerburg erstmals urkundlich erwähnt wurde. Damals kam die Burg im Zuge eines Verkaufsgeschäfts von Ulrich VI. von Rechberg an die Grafen von Württemberg und Johann II. von Rechberg. Nach dem Tod von Wilhelm III. von Rechberg im Jahr 1413 wechselte die Anlage in den Besitz der Herren von Yberg, die sie wiederum 1436 an Schenk Conrad von Limpurg und seine Brüder veräußerten. Im 15. Jahrhundert hatte die Burg zeitweise mehrere Besitzer, bevor die Schenken von Limpurg die alleinige Herrschaft übernahmen. Um 1564 begann Schenk Christoph von Limpurg mit dem Umbau eines mittelalterlichen Wohnhauses zum Tor- und Vogtshaus, wodurch die Burg zu einem Schloss erweitert wurde. Eine Wappentafel erinnert noch heute an diesen Umbau. Ab 1603 erfolgte der Ausbau zum Jagd- und Sommersitz mit dem Neubau des Nord- und Ostflügels. Im Jahr 1690 gelangte das Schloss an die Linie Limpurg-Speckfeld-Sontheim. Ein Erbstreit, der 1690 begann und erst 1774 endete, führte dazu, dass Fürstin Marie Friederike Sophie Charlotte von Hohenlohe-Waldenburg-Bartenstein die Herrschaft Gröningen erbte. Ab 1775 wurde das Schloss umgebaut und erhielt sein heutiges Erscheinungsbild, wobei unter anderem die Zugbrücke ersetzt und die Schlosskirche umgewandelt wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Schloss_Untergr%C3%B6ningen_-_Auffahrt_und_Nordfl%C3%BCgel_von_Westen.jpg
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Lage: 48.9164, 9.8909