Rathaus
Schloss Ueckermünde

In der Stadt Ueckermünde im Landkreis Vorpommern-Greifswald steht das Schloss Ueckermünde, eines der letzten herzoglicher Baukunst in Pommern. Seit dem späten 18. Jahrhundert dient es als Rathaus.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins Jahr 1178 zurück, als an dieser Stelle die Burg Rochow erwähnt wurde, ein Ort, an dem die Herzöge Bogislaw I. und Kasimir I. einen Landtag abhielten. 1284 tauchte der Name „castrum ukermund“ für die Burg und den umliegenden Bezirk auf. Nach der pommerschen Landesteilung fiel Ueckermünde an das Teilherzogtum Pommern-Stettin, dessen Herzöge die Burg als Jagdresidenz und Zufluchtsort nutzten. Im Stettiner Erbstreit wurde die Burg 1469 erfolglos von brandenburgischen Truppen belagert. Herzog Bogislaw X. weilte oft hier; seine zweite Frau Anna von Polen verstarb 1503 in Ueckermünde. Aufgrund von Baufälligkeit wurde die mittelalterliche Anlage im 16. Jahrhundert teilweise abgerissen und ab 1540 im Auftrag Herzog Philipps I. als Renaissanceschloss neu errichtet, dessen Fertigstellung wohl 1546 erfolgte. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Schloss schwer beschädigt und mehrfach besetzt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 53.7359, 14.0485