Hotel
Schloss Tschifflik

In Zweibrücken, Rheinland-Pfalz, steht das Schloss Tschifflik, ein Lustschloss, das einst als Sommerresidenz diente. Es ist ein Beispiel barocker Gartenarchitektur und heute ein Hotel.
Geschichte+
Die Errichtung von Schloss Tschifflik erfolgte 1715 und 1716 unter Stanislaus I. Leszczyński, dem exilierten König von Polen. Er verbrachte sein Exil von 1714 bis 1718 in Pfalz-Zweibrücken und ließ die Anlage vom schwedischen Baumeister Jonas Erikson Sundahl planen. Der Name Tschifflik, der auf das türkische Wort für „Bauernhof“ zurückgeht, könnte auf Stanislaus’ früheren Aufenthalt in Bender verweisen. Der ursprünglich von einer vier Kilometer langen Mauer umgebene Komplex umfasste neben dem Haupthaus weitere Wohn- und Nutzhäuser sowie eine Gartenanlage mit Wasserspielen. Die vollständige Realisierung der Gartenpläne erfolgte jedoch erst 1728 unter Herzog Gustav Samuel Leopold, ebenfalls durch Sundahl. Nach einer Phase des Verfalls wurde die Anlage unter Herzog Christian IV. wiederbelebt und durch den Gartenarchitekten Johann Ludwig Petri im Stil des englischen Gartenbaus umgestaltet.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: TeKaBe / CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.2448, 7.3942