Privatbesitz
Schloss Thurnmühle
In der niederösterreichischen Stadtgemeinde Schwechat befindet sich das Schloss Thurnmühle, ein barockes Schlösschen, dessen Geschichte bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Es präsentiert sich heute als zweigeschossiger Bau mit einem quadratischen Innenhof.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Anlage, damals noch unter dem Namen „de Prato“, erfolgte im Jahr 1162. Später, im Jahr 1269, wurde sie als „Porz“ bezeichnet. Anfang des 14. Jahrhunderts ging die Veste Porz in den Besitz der Herren von Ebersdorf über. Historische Aufzeichnungen belegen Zerstörungen in den Jahren 1318 und 1529. Im Jahr 1689 erwarb Reichsgraf Karl Maximilian von Thurn und Valsassina das Anwesen und ließ die Mühle sowie das Schloss wiederaufbauen, woraus sich der heutige Name ableitet. Die Orientalische Compagnie übernahm den Besitz im Jahr 1725, gefolgt von der k.k. privilegierten Kattunfabrik im Jahr 1745, die anstelle der Mühle Betriebsgebäude errichtete. Ab 1902 beherbergte die Thurnmühle eine Metallwarenfabrik und diente als deren Verwaltungsgebäude. Um 1980 erfolgte eine Restaurierung.
Lage+
Das Schloss Thurnmühle liegt in Schwechat im Bezirk Wien-Umgebung in Niederösterreich, Österreich, auf einer Höhe von etwa 169 Metern über dem Meeresspiegel.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Thurnm%C3%BChle#mediaviewer/Datei:Schlo%C3%9Fm%C3%BChlstra%C3%9Fe_04.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.1496, 16.4812