Privatbesitz
Schloss Thurnhof

Bei Zweinitz, einem Ortsteil von Weitensfeld im Gurktal in Kärnten, erhebt sich Schloss Thurnhof. Es präsentiert sich heute in der Form, die es in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erhielt und ist ein geschütztes Denkmal.
Geschichte+
Die Ursprünge des Anwesens reichen bis ins Jahr 1140 zurück, als es als Pregrat, was so viel wie „Gebiet vor der Burg“ bedeutet, urkundlich erwähnt wurde. Meinhalm de Praegrat, ein Ministeriale des Bistums Gurk, war zu dieser Zeit für die Verwaltung des Bistumsbesitzes in der Region zuständig. Der Thurnhof selbst wurde erstmals zu Beginn des 13. Jahrhunderts als Gurker Lehen genannt, und in der Mitte des 13. Jahrhunderts tauchten Namen wie Engelbert de Turris in Dokumenten auf. Im 14. und 15. Jahrhundert gehörte das Anwesen der Familie Hofman von Wald. Das heutige Schloss entstand im 16. Jahrhundert, wobei Veit Jochner, Domstiftsanwalt von Gurk, um 1550 den Ausbau vorantrieb. Um 1700 übernahm die Familie Egger den Besitz und ließ das Innere erneuern. 1899 erwarb Karl Funder das Schloss, das bis 1989 in Familienbesitz blieb, bevor es an die Familie Treppo überging.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Weitensfeld_Zweinitz_Schloss_Thurnhof_25102012_162.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 46.8655, 14.2272