Privatbesitz
Museum
Schloss Thurn und Taxis
Aus den Überresten des alten Klosters Sankt Emmeram entstand das Schloss Thurn und Taxis in Regensburg. Es dient bis heute als Residenz des Fürstenhauses Thurn und Taxis und beherbergt zudem Museumsräume.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins 8. Jahrhundert zurück, als das Kloster Sankt Emmeram gegründet wurde. Im Jahr 1810 erwarb das Fürstenhaus Thurn und Taxis das gesamte Klosterareal, nachdem die Postrechte abgelöst worden waren. Ab 1812 erfolgte unter der Leitung von Jean Baptiste Métivier der Umbau der Klostergebäude zu einem Residenzschloss. Während des Zweiten Weltkriegs nutzte die Wehrmacht-Kommandantur Regensburg Teile des Schlosses als ihren Sitz. Bis heute dient ein Teil des Anwesens als Wohnsitz für Angehörige der Familie Thurn und Taxis. Im ehemaligen Kreuzgang des Klosters befindet sich seit dem frühen 19. Jahrhundert die Gruftkapelle, die als fürstliches Mausoleum dient und weiterhin als letzte Ruhestätte für Fürsten, Fürstinnen und unverheiratete Kinder des Hauses Thurn und Taxis genutzt wird.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Maciek Wegrzyn
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Lage: 49.0147, 12.0928