Verwaltung des SOS-Kinderdorfes Stübing
Schloss Stübing
In Kleinstübing, einem Ortsteil von Deutschfeistritz in der Steiermark, befindet sich Schloss Stübing. Die Anlage, deren Ursprünge bis in die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts zurückreichen, dient heute als Verwaltungszentrum des SOS-Kinderdorfes Stübing.
Geschichte+
1130 wurde Stübing erstmals urkundlich erwähnt, als Bernhard (Bero) von Stübing, ein Mitglied der Familie von Traisen, genannt wurde. Um 1175 ging der Besitz nach dem Aussterben der vollfreien Linie im Mannesstamm wahrscheinlich an den Landesfürsten über und wurde anschließend an Ministeriale verliehen, die den Namen Stübing annahmen. Im frühen 14. Jahrhundert gelangte die Anlage in den Besitz der Gradner, gefolgt von Erasmus Steinwald von Fladnitz, der Stübing an seinen Enkel Georg Breuner vererbte. Die Familie Breuner prägte das Schloss über Jahrhunderte, baute es aus und erhielt 1453 einen Burgfried. Nach verschiedenen Besitzerwechseln, darunter die Familien Eggenberg und Sinzendorf, erwarb Gottfried Graf von Dietrichstein die Herrschaften Stübing und Waldstein im Jahr 1730. Im 19. Jahrhundert, nachdem das Anwesen verfallen war, ließ Graf Wilhelm Palffy-Daun von Erdöd das Schloss ab 1863 im Windsorstil renovieren. 1960 wurde es an das SOS-Kinderdorf Österreich verkauft und für dessen Zwecke umgebaut.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.1801, 15.3214