Privatbesitz
Schloss Strößendorf

In Altenkunstadt-Strößendorf, Bayern, steht Schloss Strößendorf. Ursprünglich eine Grenzbefestigung, entwickelte es sich zu einem Schloss und ist heute in Privatbesitz.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses Strößendorf reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als an seiner Stelle vermutlich eine Grenzbefestigung Karls des Großen stand. Um 1180 verkaufte Rudolf von Widence, der Erbauer des ältesten erhaltenen Teils, das Anwesen an das Kloster Langheim. Im Jahr 1301 erwarb Gundeloch Marschalk von Kunstadt das Schloss als Geschenk für seine Frau. Die Familie Marschalk erweiterte das Schloss in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts, verlängerte die Kemenate und errichtete den Bergfried. Im Jahr 1408 ging das Schloss an die Familie von Schaumberg über, die es im 15. Jahrhundert um südöstliche und nordwestliche Flügel sowie einen Wehrturm ergänzte. Während der Hussitenkriege im Jahr 1430 wurde das Schloss wahrscheinlich schwer beschädigt. Im Bauernkrieg 1525 wurde es geplündert und in Brand gesteckt, jedoch bis 1530 wieder aufgebaut. Im 16. Jahrhundert wurde der Südflügel hinzugefügt, wodurch die Anlage einen quadratischen Grundriss erhielt. Um 1600 entstand der Jungfernbau.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Reinhold Schulz
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Lage: 50.1391, 11.2220