Das Schloss kann besichtigt werden
Schloss Stolzenfels

Im Koblenzer Stadtteil Stolzenfels steht Schloss Stolzenfels, ein Bauwerk, das im 19. Jahrhundert zu einem neugotischen Schloss umgestaltet wurde. Ursprünglich war es eine Zollburg aus dem 13. Jahrhundert.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Stolzenfels reichen ins 13. Jahrhundert zurück, als der Trierer Erzbischof Arnold II. von Isenburg zwischen 1242 und 1259 eine Hangburg errichten ließ. Im Jahr 1248 entstand der fünfseitige Bergfried. Unter Erzbischof Balduin von Luxemburg wurde die Anlage um 1300 zu einer kurtrierischen Zollburg ausgebaut und durch Mauern mit dem Ort am Rheinufer verbunden. Spätere Erweiterungen durch die Erzbischöfe Kuno und Werner von Falkenstein umfassten einen Wohnturm und einen Palas auf der Rheinseite. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg mehrfach besetzt und 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg von französischen Truppen zerstört, woraufhin sie über 150 Jahre lang als Ruine verfiel. Im Jahr 1815 schenkte die Stadt Koblenz die Ruine dem preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm, dem späteren König Friedrich Wilhelm IV., der sie ab 1823 annahm.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=614
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.3033, 7.5923