Das Schloss kann besichtigt werden
Museum
Schloss Stjärnsund

In der schwedischen Gemeinde Askersund liegt Schloss Stjärnsund auf einer Landzunge zwischen dem Alsen-See und einer Wasserstraße, die diesen mit dem Vättern verbindet. Es ist ein Beispiel für den neuantiken Stil seiner Entstehungszeit.
Geschichte+
Die Ursprünge des Anwesens reichen bis ins Jahr 1637 zurück, als Johan Gabrielsson Oxenstierna durch die Zusammenlegung kleinerer Grundstücke ein Gut schuf. Dieses wuchs erheblich und umfasste zeitweise weite Teile der Kirchengemeinden Askersund und Hammar. Nach mehreren Besitzerwechseln unter Adelsfamilien erwarb König Karl XIV. Johann das Gut im Jahr 1823. Unter einem königlichen Verwalter verfiel das Schloss jedoch, bis Oskar I. es 1851 an seinen Sohn Franz Gustav verkaufte. Dieser ließ das Gebäude unter der Leitung von P. A. Nyström restaurieren. Prinz Franz Gustav, ein Musiker, soll hier einige seiner Kompositionen geschaffen haben. Nach seinem frühen Tod ging das Gut an August und später an die Adelsfamilie Cassel über. Seit 1951 gehört das Schloss testamentarisch der Königlich Schwedischen Gelehrsamkeits-, Geschichts- und Antiquitätenakademie, die es als Kulturdenkmal pflegt.
Vor Ort+
Schloss Stjärnsund ist im Sommer für Besucher geöffnet und beherbergt ein Museum. Es dient der Bewahrung als Kulturdenkmal.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 58.8517, 14.9378