Kulturelle Veranstaltungen
Privatbesitz
Schloss Steyregg

Oberhalb des Ortszentrums von Steyregg im oberösterreichischen Mühlviertel liegt Schloss Steyregg. Ursprünglich im 11. oder 12. Jahrhundert als Burg errichtet, wurde es zu einem Renaissanceschloss ausgebaut und ist heute ein Wahrzeichen der Region.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Steyregg reichen ins 11. oder 12. Jahrhundert zurück, als ein Ottokar von Steyr aus dem Geschlecht der Traungauer eine Burg errichten ließ. Im Jahr 1147 wird die Anlage als Passauer Lehen erwähnt. Nach wechselnden Besitzern, darunter die Herren von Wildon und die Kapeller, gelangte die Burg nach 1406 durch Heirat an die Liechtensteiner, die sie vergrößerten und die Gerichtsbarkeit ausbauten. 1581 erwarb Wolfgang Jörger das Anwesen und transformierte die Burg in ein Renaissanceschloss mit Kapelle, Bibliothek und Gemäldesammlung. Während der Gegenreformation verloren die protestantischen Jörger das Schloss kurzzeitig, erhielten es aber zurück. 1638 ging es an David Ungnad II. von Weißenwolff über, dessen Familie die Herrschaften Steyregg und Luftenberg vereinigte. Brände in den Jahren 1770 und 1779, verursacht durch Blitzeinschläge, zerstörten Teile des Schlosses und der Stadt. Der Westturm wurde nicht wieder aufgebaut, und ein ehemaliges Gärtnerhaus wurde zum neuen Schloss umgebaut. Nach dem Aussterben der Weißenwolffs im Mannesstamm 1917 erbten die Thurn und Taxis das Schloss. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss durch Fliegerbomben schwer beschädigt, insbesondere der barocke Teil des neuen Schlosses.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:HPIM6674_Schloss_Steyregg_C.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.2867, 14.3719