Museum
Schloss Steinheim

In Hanau-Steinheim steht das Schloss Steinheim, auch als Burg Steinheim bekannt. Die Anlage liegt auf einem langgestreckten Bergsporn südöstlich des Mains und beherbergt heute ein Museum.
Geschichte+
Erstmals im Jahr 1222 urkundlich als „castrum Steinheim“ erwähnt, befand sich die Burg zunächst im Besitz der Herren von Eppstein. Um 1300 wurde die Anlage in einer Auseinandersetzung zwischen König Albrecht I. und dem Mainzer Erzbischof Gerhard II. von Eppstein teilweise zerstört, aber rasch wiederhergestellt. Im Jahr 1320 erhielt die Siedlung Steinheim das Stadtrecht. Finanzielle Engpässe führten dazu, dass die Eppsteiner die Burg an die Grafen von Katzenelnbogen und die Herren von Hanau verpfändeten, bevor sie 1393 vollständig an die Herren von Cronberg überging. 1425 verkaufte Gottfried VII. von Eppstein die Burg an das Erzbistum Mainz, das sie bis 1803 als Residenz und Verwaltungssitz nutzte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
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Lage: 50.1086, 8.9161