Privatbesitz
Schloss Steinen

Im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg liegt Schloss Steinen, ein Bauwerk auf etwa 345 Metern über dem Meeresspiegel in der Gemeinde Steinen. Seine Geschichte reicht bis ins Mittelalter zurück.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der ursprünglichen Burg datiert auf das Jahr 1278. Damals vermachten Dietrich V. und Adelheid von Rotenberg, die einer Nebenlinie der Herren von Rötteln entstammten, die Anlage und weitere Besitztümer dem Kloster St. Blasien. Die genaue Lage dieser frühen Burg ist nicht eindeutig geklärt, wird aber auf dem heutigen Schlossareal vermutet. Im Jahr 1563 erfolgte eine Erneuerung des damaligen Wasserschlosses durch Gregorius Krafft von Dellmensingen, wovon die Jahreszahl über dem Eingang und an einem Fenstergewände zeugt. Wilhelm von Heidegg erwarb das Schloss 1574, trat den Kauf jedoch aufgrund hoher Schuldenlasten umgehend zurück. Die daraus resultierenden Rechtsstreitigkeiten zogen sich bis 1580 hin. Zwischen 1597 und 1605 diente das Schloss verschiedenen Rötteler Obervögten als Residenz. Nach der Zerstörung von Schloss Rötteln im Jahr 1678 verlegte die markgräfliche Burgvogtei ihren Sitz für einige Jahre nach Steinen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Peter van der Wielen
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.6460, 7.7373