Privatbesitz
Schloss Stein
Eine gut erhaltene mittelalterliche Felsenburg, auch als Burg Stein bekannt, steht auf einem steilen Felsen in Dellach im Drautal. Etwa 200 Meter über dem Talboden gelegen, ist Schloss Stein ein historisches Bauwerk.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Stein reichen bis ins späte 12. Jahrhundert zurück, etwa um das Jahr 1190, als es im Besitz des gräflich ortenburgischen Ministerialen Haidenrichs de Lapide erwähnt wurde. Im 13. Jahrhundert ging die Herrschaft an die Meinhardiner, die Grafen von Görz, über. Eine erste urkundliche Erwähnung des Schlosses datiert auf das Jahr 1440, zu dieser Zeit im Besitz der Grafen von Cilli. Im Jahr 1456 fiel es an die habsburgischen Landesfürsten. Kaiser Maximilian I. verlieh Stein im Jahr 1500 an Virgil von Graben und dessen Sohn Lukas von Graben zum Stein, wodurch dieser Familienzweig den Namen „Von Graben zum Stein“ annahm. Nach dem Tod Christof David von Graben zum Steins im Jahr 1664 entbrannte ein Erbstreit um die hoch verschuldete Herrschaft. Trotz der Ansprüche der tirolerischen Von Graben und der Herren von Lamberg fiel das Erbe an die habsburgischen Landesfürsten zurück, da beide Linien nicht als direkte Erben Lukas von Graben zum Steins galten. Im Jahr 1668 wurde das Schloss an Balthasar de Pervellis verkauft und gelangte 1681 in den Besitz der Orsini-Rosenberg, in deren Privatbesitz es sich bis heute befindet.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Burg_Stein.JPG
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Lage: 46.7324, 13.0216