Museum
Rathaus
Schloss Stadtilm

Das Schloss Stadtilm, heute ein Rathaus, liegt in Thüringen und beherbergt neben der Stadtverwaltung auch ein Museum.
Geschichte+
Die Ursprünge des heutigen Gebäudes reichen bis ins Jahr 1275 zurück, als Graf Günther VII. von Käfernburg das Zisterzienserkloster Saalfeld nach Stadtilm verlegte. 1287 erfolgte die Weihe des Klosters, dessen erste Äbtissin Irmengard, eine Tochter des Grafen, wurde. Nach rund 250 Jahren wurde das Kloster infolge der Reformation 1533 aufgelöst und ging in den Besitz der Schwarzburger Grafen über. Aufgrund von Besitzstreitigkeiten verfielen große Teile des Anwesens, bis der Stadtilmer Vertrag von 1599 die Konflikte beilegte. Erst 1628 ließen die Söhne Graf Albrechts VII. das unbewohnbare Gebäude zu einem Schloss umbauen. Ein Stadtbrand im Jahr 1780 beschädigte das Schloss, doch es wurde wiederhergestellt. 1865 kam es zu einem weiteren Brand in den Stallungen, bei dem die neu gegründete Freiwillige Feuerwehr ihren ersten Einsatz hatte. Ein Großbrand im Jahr 1897 zerstörte jedoch weite Teile des Schlosses. Die Ruine wurde anschließend von den Gebrüdern Müller erworben und zu einem Schlossgasthof umfunktioniert.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.7743, 11.0782