Privatbesitz
Schloss Stadelhof

Nahe Sankt Veit an der Glan in Kärnten, Österreich, steht Schloss Stadelhof, ein Beispiel spätbarocker Architektur. Ursprünglich ein Gutshof, entwickelte es sich zu einem Bauwerk, das heute in Privatbesitz ist.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Anwesens Stadelhof datiert auf das Jahr 1599, als Sigmund von Keutschach es erwarb. Nach seinem Tod im Jahr 1607 wechselte das Gut durch Verpfändung an Adam zu Ratzenegg und Hallegg, gefolgt von weiteren Besitzern wie Johann Weber von und zu Ehrental. Im 18. Jahrhundert erlebte das Schloss zahlreiche Eigentümerwechsel. Eine Umgestaltung zum heutigen Erscheinungsbild erfolgte zwischen 1772 und 1780, wahrscheinlich unter der Leitung von Johann Georg Hagenauer, wobei Seitenflügel hinzugefügt und die Fassade erneuert wurden. Im späten 18. Jahrhundert war es im Besitz des Eisenhändlers Johann Matthäus Freiherr von Koller, später folgten Gustav Graf Egger und eine Reihe fast jährlicher Eigentümerwechsel. Im 20. Jahrhundert ging das Schloss 1953 an die Familie Dreihann-Holenia und 1975 an Elisabeth Fräss-Ehrfeld. Eine Sanierung und ein Innenumbau fanden zuletzt von 1994 bis 1996 statt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sankt_Veit_Pfluegern_Schloss_Stadlhof_Westseite_15092010_87.jpg
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Lage: 46.7305, 14.3901