Privatbesitz
Schloss St. Martin

Im Ortsteil Diesseits der Gemeinde St. Martin im Bezirk Ried im Innkreis, Oberösterreich, steht Schloss St. Martin, auch bekannt als Schloss Arco-Zinneberg. Es ist der fünfte Bau an dieser Stätte.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Anwesens, damals Altschwendt genannt, stammt aus dem Jahr 1150 und verweist auf die Familie Schwenter als Besitzer. Nach dem Tod des letzten Schwenter im Jahr 1417 erwarb Ortolf von Trennbach den ursprünglich hölzernen und von einem Teich umgebenen Adelssitz. Aus dieser Familie ging der spätere Passauer Bischof Urban von Trennbach hervor, der hier seine Jugend verbrachte. Nach dem Aussterben der Trennbacher im Jahr 1584 wechselte der Besitz durch Heirat an Veit von Tattenbach. Im Jahr 1626 wurde das Schloss während des Oberösterreichischen Bauernaufstandes zweimal in Brand gesteckt. Der anschließende Wiederaufbau erfolgte in Stein und führte zu einer Vergrößerung. Ein weiterer Brand im Jahr 1723 zerstörte Teile des Schlosses, doch der Wiederaufbau, der 1726 abgeschlossen wurde, verlieh ihm sein heutiges barockes Erscheinungsbild.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:St._Martin_im_Innkreis_%28Schloss%29.jpg
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Lage: 48.2953, 13.4382