Privatbesitz
Schloss St. Gotthard

Im zwölften Grazer Gemeindebezirk Andritz in der Steiermark, Österreich, liegt das Schloss St. Gotthard. Seine Ursprünge reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Anwesens, damals noch als Gutshof „Weinzierl“ bekannt, erfolgte im Jahr 1147, als es dem Stift Rein gehörte. Später erwarb das Stift St. Lambrecht den Hof und vergab ihn an die Stubenberger. Ein Hofmeistergeschlecht „zu Weinzürl“ ist für 1319 belegt. Nach einer Verpfändung und einem Verkauf im Jahr 1386 gelangte das Gut erneut in den Besitz des Stifts Lambrecht, das es als Meierhof nutzte. Im Jahr 1532 wurde der Hof von den Türken zerstört, jedoch gegen Ende des 16. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Zwischen 1654 und 1659 erfolgte ein Neubau des Gutes und der zugehörigen Kirche nach Plänen von Domenico Sciassia.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Georg Matthäus Vischer / Public domain via Wikimedia Commons
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Lage: 47.1114, 15.4028