Privatbesitz
Schloss Sprinzenstein

Auf einem 497 Meter hohen Felsen über dem Tal der Kleinen Mühl steht Schloss Sprinzenstein, eine Schlossanlage in Oberösterreich. Ursprünglich im 13. Jahrhundert als Burg erbaut, wurde es nach einem Brand im Jahr 1583 zu einem Renaissanceschloss umgestaltet und prägt bis heute die Landschaft nahe Sarleinsbach.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins Jahr 1253 zurück, als Ritter Siboto von Sprinzenstein, ein Passauer Ministeriale aus dem Geschlecht der Tannberger, als erster Besitzer genannt wird. Nach wechselnden Besitzern, darunter Chunrad von Tannberg und Ortolf von Marsbach, kam die Burg 1281 teilweise an Graf Albrecht von Habsburg und wurde so zum landesfürstlichen Lehen. Im Jahr 1369 ließ Hans von Marsbach eine Kapelle errichten. Nach weiteren Besitzerwechseln, darunter die Familien Grans und Marspöck, erwarben die Vettern von Starhemberg 1421 die landesfürstliche Hälfte. Die zweite, passauische Hälfte ging 1525 an Dionys Praun, der bald darauf die gesamte Burg besaß. Nach einem Brand 1583 erfolgte der Umbau zum Renaissanceschloss. Ein weiterer Brand um 1602 führte zu erneuten Wiederaufbaumaßnahmen, die bis 1632 das heutige Erscheinungsbild prägten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sprinzenstein_-_Schloss_8.jpg
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Lage: 48.5478, 13.9436