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Schloss Spitzhaus
In Radebeul-Oberlößnitz steht das Schloss Spitzhaus, ein ehemaliges Lusthaus, auf der Hangkante des Elbtalkessels. Es ist bekannt für den weiten Blick über das Elbtal bis nach Dresden.
Geschichte+
Die Ursprünge des Spitzhauses reichen bis ins frühe 17. Jahrhundert zurück. Im Jahr 1622 ließ Kurfürst Johann Georg I. an dieser Stelle ein kleines Weinberghaus im Stil der Spätrenaissance errichten, das aufgrund seiner exponierten Lage zunächst als Hohes Haus bekannt war. Nach mehreren Besitzerwechseln erwarb der Dresdner Kaufmann Paul Friedrich Landsberger das Anwesen um 1668. Er ließ das Gebäude um 1672 mit einem hohen, welschen Zeltdach versehen, das dem Schloss seinen heutigen Namen „Spitziges Haus“ einbrachte. Im Jahr 1707 schenkte General Jacob Heinrich von Flemming das Anwesen der Reichsgräfin Cosel, die es wiederum 1710 an Kurfürst August den Starken weitergab. Unter dessen Sohn, Kurfürst August III., erfolgte 1749 eine barocke Umgestaltung nach Plänen von Matthäus Daniel Pöppelmann. Dabei erhielt das Gebäude eine neue Kupferturmabdeckung und eine zweiflügelige Freitreppe.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
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Lage: 51.1138, 13.6669