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Schloss Sonnenstein

In Pirna, einer Stadt im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Sachsen, Deutschland, steht Schloss Sonnenstein auf einem Felsplateau über der Elbe. Ursprünglich eine Burganlage, entwickelte es sich zu einer Festung und später zu einem Schloss, das heute als Verwaltungssitz des Landkreises dient.
Geschichte+
Die Ursprünge des Sonnensteins reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück, als eine slawische Befestigung auf dem Felsplateau entstand. Um 1200 wurde hier eine Burg errichtet, die die Elbfurt kontrollierte und zum Schutz des Handelsplatzes Pirna diente. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Castrum Pirne im Jahr 1269. Die Burg gehörte zeitweise zur böhmischen Krone und wurde 1372 Schauplatz der Unterzeichnung des Pirnaer Vertrags zur Grenzregelung. Ab 1405 gelangte sie in den Besitz der Meißner Markgrafen und wurde zum Verwaltungssitz des Amtes Pirna. Nach Zerstörungen durch Brand und Unwetter Ende des 15. Jahrhunderts erfolgte ein Wiederaufbau. Unter Kurfürst Moritz entstand zwischen 1545 und 1548 ein Schloss, während Kurfürst August die Verteidigungsanlagen zu einer sächsischen Landesfestung ausbauen ließ. Im Dreißigjährigen Krieg widerstand die Festung 1639 erfolgreich einer schwedischen Belagerung.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Norbert Kaiser
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Lage: 50.9614, 13.9461