Gefängnis
Schloss Sonnberg

Südwestlich des Ortes Sonnberg im westlichen Weinviertel Niederösterreichs liegt Schloss Sonnberg, ein Wasserschloss der Spätrenaissance. Seine Geschichte reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, und heute beherbergt es eine Strafvollzugsanstalt, wobei das Gebäude als Verwaltungszentrum dient.
Geschichte+
Die Ursprünge Sonnbergs reichen bis ins Jahr 1177 zurück, als eine Burg Sunnenberg erstmals urkundlich erwähnt wurde. Diese ursprüngliche Anlage befand sich etwas oberhalb des heutigen Schlosses. Die Familie, die sich nach diesem Sitz benannte, ist bereits seit 1066 in der Region nachweisbar. Im Jahr 1231 wurde die Burg während Auseinandersetzungen zwischen Herzog Friedrich II. und den Kuenringern zerstört, da die Sonnberger die Kuenringer unterstützten. Nach den Kämpfen errichteten die Sonnberger am Göllersbach eine Wasserburg und bauten eine Grundherrschaft auf. Im 14. Jahrhundert gerieten sie in wirtschaftliche Not, und die Herrschaft wechselte mehrfach den Besitzer. Im Jahr 1596 begann Wolf Georg Freiherr von Gilleis mit dem Umbau der Wasserburg zu einem vierflügeligen Spätrenaissance-Schloss, das sein heutiges Erscheinungsbild prägt. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Sonnberg erobert und erlitt einen wirtschaftlichen Zusammenbruch. Im Jahr 1663 erwarb Gundaker Graf Dietrichstein den Besitz.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Sonnberg_Westfassade1.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.5385, 16.0615