Schloss/BurgSchwante

Schloss Sommerswalde (Schwante)

Schloss Sommerswalde (Schwante)

Meditationszentrum

Schloss Sommerswalde, ein Anwesen im Schwanter Forst nahe Schwante, dient heute als Meditationszentrum. Die Anlage entstand Ende des 19. Jahrhunderts und zeichnet sich durch ihre symmetrische Architektur und die Verbindung zu Berliner Bauwerken aus.

Geschichte+

Die Errichtung von Schloss Sommerswalde erfolgte zwischen 1888 und 1891 im Auftrag des Leutnants a. D. Friedrich August Richard Sommer. Dieser war der Erbe des Berliner Zimmermeisters Carl August Heinrich Sommer, der in der Nähe des Brandenburger Tors Immobilienbesitz hatte. Richard Sommer verkaufte die geerbten Häuser und finanzierte mit dem Erlös den Bau des Schlosses und des zugehörigen Gutes. Die Gestaltung des Schlosses, insbesondere die ursprünglich vorhandene Kuppel, zeigte Anklänge an den ersten Entwurf Paul Wallots für das Reichstagsgebäude. Nach Sommers Tod im Jahr 1916 wurde das Anwesen geteilt; die Ländereien gingen an eine landwirtschaftliche Genossenschaft, während der Jurist Erich Lübbert die Schlossanlage als Familiensitz erwarb und sanierte. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die sowjetische Militärverwaltung das Schloss, bevor es 1949 zur FDJ-Schule Alexej Meressjew wurde.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 52.7487, 13.1080