Leerstehend
Schloss Sommerschenburg

Im Bundesland Sachsen-Anhalt befindet sich das Schloss Sommerschenburg. Ursprünglich eine Burg, wurde es mehrfach umgestaltet.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Siedlung Sommerschenburg, die Arbeitsleute der Burg beherbergte, datiert auf das Jahr 983. Im Jahr 1056 war die Burg im Besitz von Lothar von Walbeck, bevor sie 1088 an die Grafen von Summersenburg überging. Nach einer Zerstörung im Jahr 1192 wurde die Anlage wieder aufgebaut. 1208 wechselte der Besitz zum Erzbistum Magdeburg, und im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg 1626 erneut zerstört und anschließend wiedererrichtet. Ab 1680 gehörte sie zu Brandenburg und diente als kurfürstliche Domäne und Amtssitz. Auf Anweisung Friedrichs II. entstanden 1770 Häuser für Kolonisten. 1807 ging das Anwesen an Jean Marie René Savary, Herzog von Rovigo.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Theodor Albert (1822-1867), Alexander Duncker (1813-1897) / Public domain via Wikimedia Commons
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Lage: 52.1694, 11.0988