Privatbesitz
Schloss Söllheim

In der Gemeinde Hallwang nahe der Stadt Salzburg in Österreich steht Schloss Söllheim, ein Barockschloss.
Geschichte+
Die erste bekannte Besitzerin von Söllheim war im 12. Jahrhundert Adelheid de Saldersheime. Ende des 14. Jahrhunderts ging der Besitz von den Tannern an das Erzbistum über. Im Jahr 1455 verkaufte Friedrich Gauchsperger den Sitz an Hans I Prätzl, dessen Nachfahren den Besitz bis ins frühe 16. Jahrhundert hielten. 1539 belehnte Kardinal Matthäus Lang Jakob Strasser mit Söllheim, der es von den Prätzlschen Erben erworben hatte. Nach der Rückgabe an das Erzbistum zur Schuldentilgung im Jahr 1576 kaufte der Metzger Matthias Reitsamer Söllheim im Jahr 1650. Seine Witwe Eva Reitsamer veräußerte den Besitz 1684 an Johann Kaufmann, der den Ansitz zwischen 1689 und 1702 in seiner heutigen barocken Form errichten ließ, basierend auf einem mittelalterlichen Vorgängerbau. Kaufmann wurde 1694 nobilitiert und seine Tochter heiratete Johann Christoph Pauernfeind von Eys, wodurch der Besitz in diese Familie überging. Das 1710 eingerichtete Fideikommiss wurde 1812 von der bayerischen Regierung aufgehoben. Im 19. und 20. Jahrhundert wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer, bevor es 1968 an Eleonore Gruchmann-Bernau überging.
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Lage: 47.8367, 13.0788