Schloss/BurgSöldenau

Schloss Söldenau

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Privatbesitz

Schloss Söldenau+

Schloss Söldenau ist eine Vierflügelanlage im bayerischen Söldenau, einem Ortsteil von Ortenburg. Ursprünglich als Wasserschloss konzipiert, ist es ein Beispiel mittelalterlicher Baukunst in der Region.

Geschichte+

Die Ursprünge von Schloss Söldenau reichen bis ins Jahr 1320 zurück, als es von Schweiker II. Tuschl, einem Ritter von Söldenau, errichtet wurde. Der ursprüngliche Name „Säldenau“ leitet sich vom Wort „Sälde“ ab, was Glück bedeutet. Nach dem Aussterben des Geschlechts der Tuschl im Jahr 1397 wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer. Ein langwieriger Erbstreit entbrannte 1426 um die Güter, in den Graf Heinrich V. von Ortenburg involviert war. Trotz mehrerer Schlichtungsversuche wurde der Konflikt erst 1445 beigelegt. Ein weiterer Erbstreit um Söldenau entstand nach dem Tod von Veronika von Aichbergs Vater im Jahr 1511, als Ulrich II. von Ortenburg das Schloss durch Heirat erworben hatte. Dieser Streit, der auch umfangreiche Schulden umfasste, wurde erst 1517 durch Herzog Ludwig X. von Bayern gelöst, der die Grafschaft Hals erwarb und die Schulden beglich. Ulrich II. erhielt daraufhin die Burgen Saldenburg und Söldenau.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.5604, 13.2152