Museum
Schloss Sigmaringen

In der Stadt Sigmaringen in Baden-Württemberg steht Schloss Sigmaringen. Als ehemaliger Fürstensitz der Hohenzollern-Sigmaringen ist es heute ein Museum.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück, als die erste Burganlage entstand und 1077 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Im 13. Jahrhundert ging der Besitz an die Grafen von Montfort über, bevor er 1290 an die Habsburger verkauft wurde. Nach einer Verpfändung gelangte das Anwesen 1399 an die Grafen von Werdenberg, die die Burg zwischen 1460 und 1500 zu einem Schloss umbauten. Nach dem Aussterben der Werdenberger Linie im Jahr 1534 fiel Sigmaringen 1535 an das Haus Hohenzollern. Unter Fürst Karl II. von Hohenzollern-Sigmaringen, der von 1576 bis 1606 regierte, wurde das Schloss weiter umgestaltet. Im Dreißigjährigen Krieg erlitt es 1633 durch einen Brand Schäden, die unter Fürst Meinrad I. in den Jahren 1658 und 1659 behoben wurden. Fürst Joseph ließ 1736 das Schloss modernisieren und den Rittersaal zum Ahnensaal umgestalten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.0877, 9.2162