Privatbesitz
Schloss Seggerde
Schloss Seggerde, auch bekannt als Gutshaus Seggerde, ist ein spätbarockes Bauwerk im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Es wurde zwischen 1833 und 1838 errichtet und zeichnet sich durch seine Dreiflügelanlage sowie die umgebenden Wassergräben aus, die auf seine Ursprünge als Wasserburg hinweisen.
Geschichte+
Die erste Erwähnung eines Siegfried von Seggerde im Jahr 1224 deutet auf die Namensgebung des Ortes hin, der zwei Jahre später im Lehnregister auftauchte. Die ursprüngliche Wasserburg wurde um 1616 von Statius von Münchhausen als Mitgift für seine Tochter Engel erworben, die Arndt Spiegel zu Peckelsheim heiratete. Die Familie Spiegel besaß das Rittergut Seggerde bis 1892. Werner Friedrich von Spiegel zu Peckelsheim erbte die Wasserburg 1828 und ließ sie von 1833 bis 1838 zu dem heutigen spätbarocken Schloss umbauen. Gleichzeitig entstand ein englischer Landschaftspark mit Seen, einer Orangerie und einem Palmenhaus.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Seggerde_Gutshaus.JPG
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Lage: 52.3448, 11.0774