Privatbesitz
Schloss Schwertberg

Am Rande des Ortes Schwertberg im oberösterreichischen Mühlviertel liegt Schloss Schwertberg. Seine Geschichte reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, und es wurde maßgeblich durch einen Ausbau im frühen 17. Jahrhundert geprägt.
Geschichte+
Schloss Schwertberg wurde 1327 als Besitz des Bistums Regensburg erstmals erwähnt. 1355 verstarb Leutold II. von Kuenring, der erste namentlich bekannte Besitzer. Andre von Lichtenstein und Friedrich von Wallsee verzichteten gegen Zahlung auf ihre Rechte, wodurch Eberhard von Kapellen das Schloss 1359 erwarb. Es folgten Besitzerwechsel, darunter Ernst Preuhofer (1402) und die Liechtensteiner (1406). 1462 ging der Besitz an Reinprecht IV. von Wallsee über, bevor er 1470 durch Erbschaft an die Familie Öder gelangte, und später an die Hauser. 1506 kaufte Christof Zeller zu Riedau das Schloss. Nach der Enthauptung seines Vetters Bernhard Zeller im Jahr 1521 erbte Georg von Wolframsdorf das Anwesen. Um 1530 kam das Schloss durch Heirat an die Familie Tannberg, die es 1575 an Hans von Tschernembl verkaufte.
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Lage: 48.2778, 14.5808