Das Schloss kann besichtigt werden
Real- und Fachoberschule der Mathilde-Zimmer-Stiftung
Schloss Schwarzenberg

Das Schloss Schwarzenberg ist ein Schloss bei Scheinfeld im fränkischen Steigerwald. Der bauliche Ursprung des Schlosses war eine mittelalterliche Wehranlage, die später in ein repräsentatives Schloss umgebaut wurde. Der Ursprung der Burg ist noch gut zu erkennen: Wehrhafte Wälle, Kasematten und Wehrtürme zeugen noch vom einstigen Zweck. Der verzierte Palas des Schlosses steht auch aus Sicht der andersartigen Architektur in einem deutlichen Kontrast.
1150: Erste urkundliche Erwähnung einer Burganlage, die sich im Besitz der Grafen zu Castell befand. Diese Annahme ist aber nicht unumstritten, denn es kann sich bei der Urkunde auch um die Burg Schwarzenburg bei Waldmünchen handeln. Gesichert ist dagegen die Existenz einer edelfreien Familie von 1215–1235, die mit einem kranken Domherrn 1250 in Würzburg endet. Wenig später tritt die Burg erstmals in der Casteller Erbteilungsurkunde um 1265 in Erscheinung und der Turm wird 1274 genannt.
1405–1421: Nach Besitz durch die Familien von Hohenlohe und derer von Vestenberg erwarb Ritter Erkinger von Seinsheim, Ahnherr des Hauses Schwarzenberg, die Burg.
1607: Zerstörung der mittelalterlichen Burg durch ein Feuer.
1608–1618: Graf Wolfgang Jacob von Schwarzenberg zu Hohenlandsberg ließ die Burg als Renaissanceschloss wieder aufbauen. Der bekannte Augsburger Stadtbaumeister Elias Holl erstellte die Pläne, die Bauausführung lag bei den Nürnberger Baumeistern Jakob Wolff, Vater und Sohn. Die Innenausstattung wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg erneuert.
1646 fiel der Adelssitz nach dem Tod des Grafen Georg Ludwig von Schwarzenberg zu Hohenlandsberg wieder an die so genannte niederländische (die künftig fürstliche) Linie des Hauses Schwarzenberg.
1670–1674: Aus Anlass der Erhebung des Hauses Schwarzenberg in den Reichsfürstenstand wurde als letzter Bauteil der „Schwarze Turm“ erbaut. Er markiert den höchsten Gebäudeteil des Schlosses.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Reinhold Schulz
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Lage: 49.6722, 10.4750