Privatbesitz
Schloss Schwarzenbach

In der Gemeinde Jonschwil im Kanton St. Gallen steht Schloss Schwarzenbach. Seine Geschichte ist mit den Auseinandersetzungen zwischen den Habsburgern und dem Kloster St. Gallen verbunden.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Siedlung Schwarzenbach datiert auf den 16. März 779. Im 12. Jahrhundert errichteten lokale Ministeriale des Klosters St. Gallen eine Wehranlage, um den Thurübergang der Straße zwischen Wil und St. Gallen zu sichern. Nach dem Aussterben dieser Familie um 1250 erwarb Graf Rudolf von Habsburg den Besitz. Er ließ nach 1282 eine neue Burganlage errichten, die den heute noch erhaltenen Bergfried umfasste, und gründete nördlich davon die Stadt Schwarzenbach, auch bekannt als «Trutz-Wil». In den Konflikten zwischen Habsburg und dem Kloster St. Gallen wurden sowohl Wil als auch Schwarzenbach mehrfach zerstört und wiederaufgebaut. Nach dem Frieden von 1301 sollte die Anlage geschleift werden, blieb aber erhalten und ging schließlich an Freiherr Heinrich von Griessenberg. Im Jahr 1483 gelangten Burg und Herrschaft an die Fürstabtei St. Gallen, die sie zum Zentrum der Obervogtei Niederamt machte. Nach einem Brand im Jahr 1494 wurde die Burg zu einem Schloss ausgebaut.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 47.4424, 9.0692